Für die Herrenmannschaft gab es auch in Regensburg nichts zu holen

31.01.2012 23:40 von Andreas Koller

Für die Herrenmannschaft gab es auch in Regensburg nichts zu holen

Die Basketballer des ASV Cham konnten am vergangenen Wochenende auch in Regensburg nicht gewinnen. Mit einer 59:93 Niederlage mussten die Spieler von Trainerin Anna Anwander wieder die Heimreise antreten. Die Vorzeichen waren jedoch bereits im Vorfeld nicht besonders gut, musste diesmal neben Gabriel Wiedemann, auch auf den zweiten Aufbauspieler Andreas Koller verzichtet werden. Zudem war auch Sebastian Anwander noch leicht angeschlagen. Somit mussten sich vor allem die Flügelspieler Patrick Kamm und Andreas Schmid um den Ballvortrag kümmern.

Da die Chamer dieses mal versuchen wollten das Spiel schnell zu machen, war dieses von Anfang an ziemlich ausgeglichen. Zunächst konnte sich Regensburg leicht absetzen, vergab aber in der Folge zahlreiche Dreipunktewürfe, so dass der ASV bis zur Viertelpause wieder auf 15:16 verkürzen konnte. Im zweiten Viertel gestaltete sich eine abwechslungsreiche Partie. Patrick Kamm und Mike Schäd sorgten für die Punkte auf der Chamer Seite, während die Regensburger weiterhin ihr Glück aus der Distanz versuchten. Doch in den letzten zwei Minuten vor der Halbzeitpause schliefen die ASVler in der Verteidigung und kassierten so noch unnötige acht Punkte in Folge. Mit einem zehn Punkte Rückstand (27:37) ging es nun also in die Kabine.

Mehr Konzentration als in den letzten Minuten der ersten Halbzeit wurde von Anna Anwander gefordert. In den darauf folgenden fünf Spielminuten wurde dies von den Chamer Spielern auch ganz gut umgesetzt und der Rückstand konnte von Regensburg nicht vergrößert werden. Doch dann merkte man immer mehr, dass mit Wiedemann und Koller die zwei Aufbauspieler fehlten. Die Anzahl der Ballverluste auf Chamer Seite erhöhte sich, die Unsicherheit wuchs und Regensburg begann noch dazu ihre Dreipunktewürfe zu verwandeln. Die Folge war wie schon in den vergangenen Spielen ein satter 23:6-Lauf der Gastgeber. Zum Ende des dritten Viertels lag der ASV mit fast dreißig Punkten (42:71) aussichtslos zurück.
Nachdem die Partie also bereits entschieden war, schienen die Chamer wieder befreiter aufzuspielen. Im letzten Spielabschnitt konnten so immer wieder schöne Körbe erzielt werden. Auch wenn die Verteidigung der Chamer gut stand, so fanden die Regensburger durch schöne Passkombinationen regelmäßig Wege, wie man eine Zonenverteidigung knacken kann. Auch wenn der Rückstand letztlich nicht mehr wesentlich größer wurde, so verlor man das Spiel doch deutlich mit 59:93.

Beste Werfer: Mike Schäd (16 Punkte), Sebastian Anwander und Patrick Kamm (je 10 P.), Gerhard Köstner und Andreas Schmid (je 8 P.), Andreas Neuhierl (5 P.), Zierl Sebastian (2 P.)

Wie in den vergangenen Partien wurde das Spiel vor allem im drittenViertel verloren. Die Chamer Auswärtsschwäche war wieder deutlich zu erkennen. Am kommenden Sonntag gibt es die nächste Gelegenheit, sich auswärts zu beweisen. In Tegernheim wird man allerdings erneut auf zahlreiche Leistungsträger verzichten müssen. Neben Wiedemann und Koller wird zudem auch Sebastian Anwander verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Daher lautet die Devise ganz klar, sich für die anstehende Abstiegsrunde einzuspielen, um diese dann möglichst erfolgreich zu bestreiten.

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