Erfolgsserie der Basketballer hält weiter an

12.03.2012 23:49 von Andreas Koller

Erfolgsserie der Basketballer hält weiter an

Nachdem das Spiel gegen den ATSV 1892 Tirschenreuth 1 vor einer Woche auf den 30. März verlegt worden war, hatten die Basketballer des ASV Cham nun zwei Wochen Spielfrei. Diese Zeit wollte man vor allem nutzen, um den Akku vor dem Saisonendspurt noch einmal aufzuladen. Am vergangenen Sonntag ging es dabei für die Mannschaft von Trainerin Anna Anwander nach Regensburg. In einer durchwachsenen Partie, in der nur wenige Punkte erzielt wurden, hatten die Chamer am Ende ihren vierten Sieg (68:59) in Folge zu feiern. Der Trainerin des ASV standen dabei alle Spieler zur Verfügung, lediglich Andreas Neuhierl musste verletzungsbedingt aussetzen.

Mit drei Siegen im Rücken starteten die Chamer Spieler mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Allerdings war von dem Aufwärtstrend im Ersten Viertel nicht viel zu sehen. Beide Mannschaften spielten wahrlich nicht ihren besten Basketball und leisteten sich zahlreiche Fehlpässe und Fehlwürfe. Ein wirklicher Spielfluss kam dabei nicht auf. Es war also nicht verwunderlich, dass es nach dem ersten Spielabschnitt gerade einmal 7:8 für die Gastgeber aus Regensburg stand. Im zweiten Viertel fand zunächst der ASV besser zu seinem Spiel. In der Offensive konnten Wiedemann, Köstner und Anwander immer wieder Punkte erzielen und man führte zwischenzeitlich sogar mit acht Punkten. Auch wenn das Manko mit den Fehlwürfen von der Mannschaft zunehmend abgeschaltet werden konnte, so blieben immer noch die unnötigen Fehlpässe und Ballverluste, welche Regensburg zurück ins Spiel brachten. Zur Halbzeitpause stand es somit lediglich 26:22 für Cham. In der zweiten Spielhälfte wollten die Spieler des ASV nun konzentrierter zu Werke gehen. Die Anzahl der Ballverluste sollte minimiert und in der Offensive die Systeme gelaufen werden. Doch die Regensburger erwischten den besseren Start und lagen bereits nach vier Minuten wieder mit fünf Punkten in Führung. Der ASV fing sich allerdings relativ schnell wieder und begann nun die Vorsätze aus der Halbzeitpause in die Tat umzusetzen. Die Aufbauspieler Gabriel Wiedemann und Andreas Koller schafften es in dieser Zeit vermehrt ihre Mitspieler in Szene zu setzen und die Chamer überstanden so, die wohl kritischste Phase der Partie.  Das dritte Viertel wurde mit einem deutlichen 16:3 –Lauf beendet und Anwander und Co. führten somit wieder mit 45:37. Im letzten Spielabschnitt punkteten die Spieler des ASV konstant in der Offensive und die Partie wurde besser. Dies lag allerdings auch daran, dass Regensburg nun wieder ihren Rhythmus gefunden hatte. Es entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie. Chams Center Sebastian Zierl wurde in den ersten Spielminuten des letzten Viertel immer wieder schön freigespielt und schnappte sich zudem zahlreiche Offensivrebounds. Sechs Punkte in Folge durch ihn sorgten somit für die höchste Chamer Führung an diesem Tag. Die Regensburger konnten sich zwar gegen die Verteidigung des ASV nun ebenfalls immer wieder durchsetzen, allerdings schrumpfte der Vorsprung des ASV nicht mehr unter sechs  Punkte. Den Gastgebern lief zudem auch die Zeit davon, um noch eine letzte Aufholjagd zu starten. Gabriel Wiedemann machte den hart erkämpften 68:59 Auswärtssieg an der Freiwurflinie perfekt und die Mannschaft um Trainerin Anna Anwander durfte ihren viertel Sieg in Folge feiern.

Beste Werfer: Gabriel Wiedemann (17 Punkte), Mike Schäd (16 P.), Sebastian Anwander (11 P.), Gerhard Köstner (7 P.), Sebastian Zierl (6 P.), Andreas Schmid und Patrick Kamm (je 4 P.), Andreas Koller (3 P.), Simon Zierl.

Am kommenden Sonntag um 15 Uhr steht in der Chamer Mehrzweckhalle bereits wieder das Rückspiel gegen die Regensburg Baskets III an. In der heimischen Halle und mit den Zuschauern im Rücken wollen die Basketballer ihre Serie weiter ausbauen und den fünften Sieg in Folge einfahren. Allerdings sind der Trainerin beim Spiel in Regensburg einige negativen Dinge aufgefallen, welche unter der Woche aufgearbeitet werden müssen. Die Freiwurfquote muss wieder besser werden, die Ballverluste und die zahlreichen Fehlpässe müssen auf ein Minimum reduziert werden, da dem Gegner sonst zu viele einfache Punkte ermöglicht werden. Trotz der jüngsten Erfolgsserie gibt es also noch viel zu tun, für die Chamer Mannschaft.

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